PWA Worldtour 1997-2008 - 21 PWA Worldcups

 

 

 

Die PWA Worldtour ist die offizielle Welttournee der Profi-Windsurfer. Sie führt über Events auf den

Kanaren, der Karibik und Hawaii, oder auch mal Kanada nach Nordeuropa wie z.B. an Spots wie

Klitmöller in Dänemark oder Kerry in Irland.

 

        

Seit 1997 fuhr Andrea Hausberg jährlich

beim Worldcup Sylt mit. 2003 stieg sie

auch im Ausland in die Tour ein und fuhr vier

Jahre lang fast die gesamte PWA Welttour

mit und erreichte häufig Plätze unter den Top 5.

 

„Auf der Tour habe ich viel gelernt.“ All diese

Manöver und Sprünge kann man ja nur lernen,

wenn man mit Leuten auf dem Wasser ist, die

sowas wie selbstverständlich machen. Das

baut Ängste ab und motiviert es auch

einfach zu machen.“

 

 

„Front Loop und Volcan waren bei den Mädels Standard, um überhaupt eine Reihe weiterzukommen. Wenn man dann noch gute Wellenritte mit Cut-Backs zeigt und den ein oder anderen Push- oder Frontloop, dann konnte man weiter vorne landen."

 

"Beim Wellenabreiten mit all seinen schwierigen Moves die man da alle machen kann, mache ich meist so die Standard Arials, off-the lip und Backwindriding oder 360´s. Da gibt es noch viel zu üben. Nicht umsonst wird das Wellenreiten als die Königsdisziplin bezeichnet."

 

Ich kann mich an Heats erinnern, die 15 Minuten nur aus Dauer-Loopings bestanden und Wellenritten.

Ich bin um mein Leben gesurft und dann war es vorbei und ich war weiter“ erinnert sich Hausberg

an die anstrengenden, aber erfolgreichen Wettkämpfe.

 

 

Meist erreichte sie die Plätze 5 oder 6 in den Weltcups, im Jahre 2004 schaffte sie für einige Zeit sogar

den 4. Platz in der Weltrangliste zu halten, konnte dies aber bis zum Ende der Saison nicht

aufrechterhalten und erreichte letztlich den 6. Platz Overall. „Ich konnte nicht immer alles mitfahren, ist

ja auch ganz schön teuer diese Reisen dauernd.

 

„Ich weiß noch wie ich am Flugticket nach Canada gescheitert bin, um den 4. Platz in der

Weltrangliste zu erreichen. Ich bin aber ganz zufrieden mit dem was ich erreicht habe. Im Vordergrund

standen für mich auch immer die Erlebnisse mit den Leuten und nicht die Ergebnisse.“